Nach vielen Arbeitsstunden konnte der neue Vereinsraum im Marstallgebäude, den die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, eingeweiht werden. Hier trifft man sich allwöchentlich zu den Proben und auch die Ausbildungsstunden werden hier abgehalten.

Das erste Wochenende im Mai stand ganz im Zeichen des zehnjährigen Vereinsjubiläums. Es begann mit einem „Tanz in den Maien“. Beim Festabend gab es nicht nur Musikvorträge, sondern auch eine Menge Ansprachen und Ehrungen. 22 Musikerinnen und Musiker wurden so „alt“ wie der Verein, nämlich zehn Jahre (davon sind 16 auch nach 20 Jahren noch dabei). Neu in Pfedelbach war der ökumenische Gottesdienst in der Festhalle. Beim Festmarsch durch die Straßen wirkten vier Musikkapellen mit. Alles traf in der Festhalle zusammen, wo es nur noch Stehplätze gab. Zum Ausklang des gelungenen Festes spielte die Blaskapelle Untersteinbach.

Der älteste Verein in der Gemeinde ist der Gesangverein Concordia. Da versteht es sich von selbst, dass der MV Pfedelbach zu seinem 125-jährigen Jubiläum mitwirkt. Beim Festzug lachte die Sonne und ließ die zahlreichen Fahnen der Gastvereine in allen Farben leuchten.

Noch nicht genug der „Geburtstage“: Im Juni feierte die Gemeine Pfedelbach ihre 950-Jahr-Feier. Es gab ein volles und tolles Programm. Vor dem Marstallgebäude, direkt vor dem Fenster des neuen MV-Proberaumes, wurde der Brunnen mit den Bronzepferden eingeweiht. Im Freien auf Bühnen und im Raum wurden allenthalben Musik gemacht. Eindrucksvoll war der Massenchor im Schlossgraben, bei dem alle Gesangvereine und zwei Blaskapellen mitwirkten. Vom Turm der evangelischen Kirche erklang zum Schluss der Zapfenstreich, gespielt von einigen Bläsern des Musikvereins.

Anlässlich der Jahresfeier konnten neue Instrumente vorgestellt werden: die Kesselpauken mit dem Stück „Also sprach Zarathustra“ und das Xylophon für den „Zirkus Renz“. Beim Theaterspiel brachte ein Schüler seinen Fahrlehrer recht ins Schwitzen und das Publikum zum Lachen.

Die Mitglieder der Vorstandschaft bis Februar 1987 waren: Emil Jörke, Gerhard Wolf, Erwin Pils, Fritz Walter, Axel Münster, Thomas Solymari, Sabine Kastl, Günter Planck, Walter Kocholl, Josef Bendeich, Evelyne Klenk.